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Hausbau – wie erkennt man schwarze Schafe unter den Baufirmen?

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    Der Hausbau ist für Bauherren ein emotionaler und planungsintensiver Prozess, der oftmals sowohl Nerven als auch Finanzen strapaziert. Insbesondere die Auswahl der Baufirma sei zu Beginn wohl überlegt – zu viele schwarze Schafe tummeln sich auf dem Markt.   

     


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    Aber wie erkennt man diese eigentlich? Einige der sogenannten „Red Flags“ – Warnzeichen – sehen wir uns nachfolgend an.

    1. Firma wirbt offensiv mit günstigen Leistungen

    Um die richtige Baufirma zu finden, wird zunächst immer das Internet bemüht. Nur zu oft werben Firmen aktiv damit, besonders günstig zu sein – für viele Bauherren ein wichtiges Kriterium. Das ist allerdings bereits die erste „Red Flag“. Keine seriöse Firma wirbt mit außergewöhnlich günstigen Preisen. Schließlich muss zunächst in Erfahrung gebracht werden, welches Bauvorhaben in welchem Umfang umgesetzt werden soll. Erst dann kann ein erster Kostenvoranschlag erstellt werden. Wird hingegen eine Liste mit den Preisuntergrenzen auf der Webseite der Firma veröffentlicht, ist das eine gute Möglichkeit zum Preisvergleich und zeugt von Transparenz.

    2. Es finden sich keine oder schlechte Bewertungen/Erfahrungsberichte

    Die Bewertungen von Baufirmen auf Google oder Social Media Plattformen sind immer ein guter Anhaltspunkt dafür, ob es sich um ein seriöses Unternehmen handelt oder nicht. Darüber können ehemalige Kunden sich zu ihren Erfahrungen äußern und gegebenenfalls Empfehlungen aussprechen. Finden sich dort allerdings keine oder nur schlechte Bewertungen, sollte davon abgesehen werden, diese Firma zu beauftragen.

    Gibt es sowohl positive als auch negative Bewertungen, sollten diese jedoch eindringlich gelesen werden. Überwiegen die positiven Bewertungen, sind negative darunter vielleicht nur seltene Ausnahmen. Im besten Fall können jedoch Familie, Freunde oder Bekannte Firmen empfehlen, mit denen sie bereits Erfahrungen gesammelt haben.

    3. Es gibt keine Musterhäuser bzw. -Ausstellungen

    Eine etablierte und seriöse Baufirma wird jedem Interessenten Beispiele ihrer Arbeit oder sogar Präsentationen zu umgesetzten Bauvorhaben zeigen können. Im besten Fall gibt es Musterhäuser oder -ausstellungen, in denen verschiedene Häuser gezeigt werden können. Bauherren müssen schließlich sehen, was sie von der Firma erwarten können. In einem Musterhaus in München können Besucher beispielsweise die Zukunft des Wohnens live erleben.

    4. Fehlerhaftes/Unvollständiges Angebot

    Sollte bereits eine Firma kontaktiert und ein Angebot eingegangen sein, muss dieses immer bis ins Detail geprüft werden. Es müssen sämtliche Leistungen und anfallende Kosten sowie ein Leistungszeitraum angegeben sein, damit Transparenz gegeben ist. Andernfalls kann es plötzlich zu Mehrkosten kommen, ohne dass klar ist, wie diese entstanden sind.

     


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    Sind die Bauherren nicht vom Fach, können und sollten diese das Angebot prüfen lassen. In einem solchen Angebot bzw. in den beigefügten AGB sollten außerdem Angaben zu Zahlungsweisen, der Sicherstellung der Ansprüche bei möglichen Mängeln etc. zu finden sein. Fehlt all das, muss nachgehakt und Erklärungen gefordert werden. Schlussendlich sollten jegliche Details in irgendeiner Form schriftlich festgehalten werden – geht die Baufirma darauf nicht ein, Finger weg.     

    5. Fazit

    Es gibt viele Anzeichen dafür, dass es sich bei einer Baufirma um ein schwarzes Schaf handelt. Die oben genannten „Red Flags“ sind hierfür bereits erste Anhaltspunkte. Bei der Wahl der Baufirma sollten Bauherren grundsätzlich immer vorsichtig sein, um kein Desaster erleben zu müssen.

     


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